Von der Musikbibliothek bis zum Lesepicknick: Luisa hat in ihrem Bundesfreiwilligendienst in der Stadtbibliothek fast jeden Bereich und viele Events erlebt. Hier erzählt sie, was ihr am meisten Spaß gemacht hat – und welche Herausforderungen sie meistern musste.
Wie bist du auf die Idee gekommen, einen Freiwilligendienst in der Bibliothek zu machen?
Nach dem Abschluss des Abiturs im Sommer 2024 war ich mir sehr unsicher, was ich machen möchte. Ich habe dann immer mal öfter nach BFD/FSJ in der Nähe Nürnberg und Erlangen geschaut, bis ich dann auf die Stelle hier in der Bibliothek gekommen bin. Da mich Bücher sehr interessieren und ich auch gerne mal in die Programm- und Öffentlichkeitsarbeit schnuppern wollte, passte das BFD in der Stadtbibliothek perfekt.
Was hast du alles gemacht und kennengelernt?
Kennenlernen durfte ich eigentlich jeden Bereich der Stadtbibliothek einmal. Ich bin im Bücherbus mitgefahren, habe Thekendienste in der Jugend- und Musikbibliothek übernommen, Bücher ein- und ausgestellt, Plakate ausgeteilt, bei Veranstaltungen mitgeholfen und viel mehr. Ich habe auch sehr viel mit Canva gearbeitet und damit Plakate, Flyer oder Instagram-Posts erstellt.
Was hat dir am meisten Spaß gemacht?
Am meisten Spaß gemacht hat mir die Zusammenarbeit mit den Kollegen im Alltag, bei Projekten oder Veranstaltungen. Klar stand immer die Arbeit im Vordergrund, aber das Miteinander ist äußerst angenehm und man konnte auch mal locker ein paar Späße miteinander machen und einfach Quatschen.
Was war die größte Herausforderung?
Für mich war der Umstieg von Schule auf Vollzeitarbeit die größte Herausforderung. Der zeitliche Aufwand ist bei einer 39-Stunden-Woche ja doch etwas intensiver als bei den Schulzeiten. Am Anfang war das für mich sehr anstrengend und ich habe mich immer noch nicht zu 100 % daran gewöhnt, aber es ist viel angenehmer geworden.
Was war dein schönstes Erlebnis?
Während dem Jahr gab es viele schöne Erlebnisse, zwischen denen ich mich gar nicht entscheiden kann. Mein Projekt, das Lesepicknick, war ein wunderschöner Abend, welchen ich mit anderen großartigen Bücherfans genießen durfte. Wofür ich auch sehr dankbar bin, sind die tollen fünf Seminare während dem BFD. Wir hatten als Seminargruppe super viel Spaß in den Wochen, haben uns sehr gut verstanden und treffen uns jetzt auch öfter so.
Was machst du als nächstes?
Ab September geht es für mich nach Ansbach, wo ich Multimedia und Kommunikation studieren werde. Wie der Name schon sagt geht es inhaltlich viel um die Gestaltung von Medien und gerade mein BFD-Jahr hat mir sehr dabei geholfen, meine Leidenschaft dafür zu entdecken.
Vielen Dank an Luisa und alle vorherigen FSJler/BFDler*innen! Eine Bibliothek ohne Freiwilligendienstler*innen können wir uns gar nicht mehr vorstellen.
Interessiert ihr euch für einen Freiwilligendienst in der Bibliothek? Dann lest unsere weiteren Beiträge im Blog und die Infos auf unserer Website.
Marlene
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