Hier stelle ich euch spannende Comics und Graphic Novels für Groß und Klein vor, die sich gut für den Gabentisch eignen.
s0s2: The Little Trashmaid: aus dem Leben einer modernen Meerjungfrau

Ein Comic über die Wichtigkeit von Umweltschutz mit Herz und Humor. Für alle Altersklassen.
Tidy ist eine Meerjungfrau. Dass Abfälle ihr Meer verschmutzen, gehört für sie zum Alltag. Sie macht das Beste daraus und so wird aus Schrott eine Skulptur oder aus einer Plastikplane ein Superhelden-Cape. Doch der Müll verursacht auch Probleme. Zum Glück gibt es Menschen, die ihr hilfreich zur Seite stehen.
Ohne Worte und ohne erhobenen Zeigefinger zeigt der Comic die Probleme der Verschmutzung der Meere auf.
Thomas Wellermann: Nika, Lotte, Mangold!

Die alltäglichen Abenteuer von drei besten Freundinnen. Für Leser*innen von 6 bis 12 Jahren.
Nika, Lotte und Mangold wohnen in Dackeltal. Sie sind beste Freundinnen und bestreiten gemeinsam ihren Alltag. Das ist nicht immer einfach: Mangold hat kaum Ruhe zuhause, Lottes Eltern haben sich getrennt und Nika hat Probleme in der Schule. Zum Glück können sie sich aufeinander verlassen. Trotz aller Schwierigkeiten gibt es immer viel zu lachen.
Manchmal ein wenig absurd, manchmal ganz schön frech. Unterhaltsamer Comic mit (manchmal nicht ganz) alltäglichen Geschichten.
Molly Wind: Bibliothekarin zu Pferde

Ein Wildwestabenteuer über ein mutiges Mädchen. Inspiriert von einer wahren Begebenheit. Für Leser*innen von 6 bis 12 Jahren.
Mollys Schwester Ann darf als „Satteltaschen-Bibliothekarin“ arbeiten und Farmen in den Appalachen mit Büchern versorgen. Als Ann verletzt wird, springt Molly beherzt ein. Auf den gefährlichen Routen durch die Berge muss sie nicht nur Menschen und Tiere aus Notlagen befreien, sondern auch noch Banditen abschütteln.
Zwischen 1935 und 1945 hat es die „Satteltaschen-Bibliotheken“ in den USA tatsächlich gegeben. Über 100.000 Menschen wurden in der Zeit durch die reitenden „Bücherfrauen“ mit Literatur versorgt.
Susanne Kuhlendahl: Orlando

Graphische Adaption des gleichnamigen Buches von Virginia Woolf
„Orlando“ ist die fiktive Biografie eines scheinbar unsterblichen Menschen und reicht vom elisabethanischen Zeitalter bis in das 20. Jahrhundert. Dabei ist die Hauptfigur mal männlich, mal weiblich und immer ganz sie selbst.
Virginia Woolf schrieb diesen Roman als Liebeserklärung an ihre damalige Freundin und Geliebte Vita Sackville-West.
Luz: Zwei weibliche Halbakte

Deutsche Geschichte aus einer ungewöhnlichen Perspektive
„Zwei weibliche Halbakte“ ist ein Gemälde des Künstlers Otto Mueller. 1935 wurde es von den Nationalsozialisten konfisziert und als „entartete Kunst“ deklariert.
Der Zeichner Luz erzählt die Geschichte des Gemäldes aus der Perspektive des Gemäldes selbst: als Lesende erfährt man nur das, was sich direkt vor dem Gemälde abspielt.
Die Rollen verkehren sich: das Betrachtete wird zum Betrachter.
Jenny Jinya: Loving Reaper

Liebevoll kümmert sich der Sensenmann um die Seelen verstorbener Tiere. Für Jugendliche und Erwachsene.
In den sozialen Medien rührten tausende Menschen die Geschichten von Tieren, die sanftmütig am Ende ihres Lebens vom Tod empfangen wurden. Jetzt ist eine Auswahl der Geschichten von Jenny Jinya als Buch erschienen.
Einerseits wird die Artenvielfalt gefeiert, andererseits das menschliche Fehlverhalten gegenüber der Tierwelt angeprangert.
Falls ihr noch mehr Inspiration sucht, schaut doch mal in unsere Rubrik Medientipps. Ich empfehle euch außerdem die Buchtipps zum Fest meiner Kolleginnen Marlene, Steffi und Yvonne.
Sarah
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