Drei Frauen: Ihre Schicksale verweben sich in diesem bewegenden und kämpferischen Roman darüber, was es heißt, in unserer Gesellschaft Frau zu sein.
Worum geht es?
Gleich am Anfang nimmt sich Helene das Leben. Sie hinterlässt Mann und drei Kinder. Ihr Suizid ist die Antwort auf das System in dem wir leben.
Sarah, Helenes beste Freundin, hilft erst im Haushalt und hilft dem „überforderten“ Mann. Am Anfang erst vorübergehend aber dann wird es mit der Zeit Alltag, ganz selbstverständlich.
Parallel dazu, fängt die jugendliche Lola an, das System zu hinterfragen. Ihre Sicht ist klar, deutlich, jung und unbequem. Die Tochter und die beste Freundin müssen jetzt Wege finden, die Lücke zu schließen, die Helene hinterlassen hat.
Fazit:
Dieses Buch zeigt deutlich, wie stark Strukturen wirken, wie schnell Frauen Verantwortung übernehmen. Es beschreibt die Last, die Frauen in der heutigen Gesellschaft zu tragen haben und was passieren kann, wenn Frauen unter dieser Last zusammenbrechen.
Diese Geschichte ist zwar fiktiv, aber erzählt trotzdem aus der Realität vieler Frauen. Dieses Buch ist intensiv, wütend, traurig, klug und immer noch hochaktuell und weist darauf hin wie wichtig es ist, dass wir uns gegenseitig zuhören und unterstützen. Klare Leseempfehlung!
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Mareike Fallwickl: Die Wut die bleibt / Rowohlt Verlag, 2022
Michaela
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