Elizabeth George beweist erneut, warum ihre Krimis seit Jahrzehnten süchtig machen: komplexe Beziehungen, moralische Grauzonen und ein Fall, der Cornwall erschüttert. Für mich als langjährige Leserin war Wer Zwietracht sät wieder ein Volltreffer.
In einem kleinen Ort in Cornwall wird der Unternehmer Michael Lobb auf grausame Weise ermordet. Elizabeth George entwirft ein Geflecht aus familiären Konflikten, Erbschaftsstreitigkeiten und einem umstrittenen Bauprojekt, das viele Verdächtige hervorbringt. Es dauert lange, bis Inspector Lynley und Barbara Havers ins Spiel kommen und die Ermittlungen aufnehmen, aber das trübt die Spannung nicht. Die sorgfältig gezeichneten Figuren (und da gibt es viele!), komplexen Beziehungen und moralischen Grauzonen machen die Geschichte so fesselnd. Ein intelligenter, atmosphärischer Krimi für Leserinnen und Leser, die Wert auf Charakterentwicklung und subtile Spannung legen.
Ich habe seit „Gott schütze dieses Haus“ (1989) quasi ein Abo auf die Krimis von Elizabeth George. Auch der 22. Band hat mich nicht enttäuscht.
Trotz vieler langer Arbeitstage in dieser Woche gehörten meine Abende Lynley und Havers, bis mir die Augen zufielen. Ich hab es bis zur letzten Seite geliebt! Seit Helens Tod leide ich mit Lynley mit und auch deswegen hab ich mich über das Wiedersehen mit Daidre Trahair sehr gefreut. Große Leseempfehlung!
Und jetzt lesen:
Elizabeth George: Wer Zwietracht sät / Goldmann, 2025 – 752 Seiten
Martina
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