Banned Books Ausstellung Jakob Brand

Jakob über sein Freiwilliges Jahr in der Bibliothek

Ein Jahr Bundesfreiwilligendienst (BFD) in der Stadtbibliothek Erlangen hat mir spannende Einblicke in den Bibliotheksalltag und viele neue Erfahrungen ermöglicht. Warum sich das kulturelle Jahr für mich gelohnt hat und wie es mit meiner Ausstellung über Banned Books weitergeht, lest ihr im Blogbeitrag.

Wie bist du auf die Idee gekommen, einen Freiwilligendienst hier in der Stadtbibliothek zu machen?

Nach meinem Schulabschluss wollte ich nicht direkt beruflich weitermachen, sondern zunächst ein kulturelles Jahr beginnen. Da ich gerne im Umkreis von Erlangen bleiben wollte, bin ich bei meiner Suche auf das Bundesfreiwilligendienst-Angebot der Stadtbibliothek gestoßen. Die Möglichkeit, Einblicke in den Arbeitsalltag einer öffentlichen Einrichtung zu bekommen und dabei mit unterschiedlichen Menschen zusammenzuarbeiten, fand ich besonders interessant.

Was hast du alles gemacht und kennengelernt?

Während meines Bundesfreiwilligendienstes war ich in verschiedene Bereiche der Bibliotheksarbeit eingebunden. Zu meinen Aufgaben gehörten unter anderem das Einstellen und Ordnen von Büchern, der Thekendienst sowie die Unterstützung bei Klassenführungen. Außerdem habe ich Bücherkisten zusammengestellt, das Medienprojekt im Kindergarten begleitet, vorgelesen, Bastelaktionen unterstützt und Bücherbestellungen bearbeitet.

Was hat dir am meisten Spaß gemacht?

Am meisten Spaß gemacht haben mir der Thekendienst, die Klassenführungen und das Mitfahren mit dem Bücherbus. Diese Aufgaben haben mir besonders gefallen, da ich dabei verschiedene Bereiche der Bibliotheksarbeit kennenlernen und mit vielen unterschiedlichen Menschen in Kontakt kommen konnte. Auch das Medienprojekt im Kindergarten Nürnberg und das LEGO-Projekt der Kulturfüchse haben mir viel Spaß gemacht. Außerdem habe ich an Seminaren für Bufdis zu verschiedenen Themen teilgenommen.

Was war die größte Herausforderung?

Eine besondere Herausforderung war meine Projektarbeit zur Ausstellung Banned Books. Dabei stand ich unter anderem mit einem Fotografen aus den USA in Kontakt. Zu meinen Aufgaben gehörten die Gestaltung der Ausstellung, das Erstellen von Plakaten und einer Bücherliste sowie die Auswahl und Präsentation des Trailers und der Bücher aus dem Bestand.

Was war dein schönstes Erlebnis?

Mein schönstes Erlebnis war, dass andere Bibliotheken Interesse an meiner Ausstellung gezeigt und Anfragen dazu gestellt haben. Besonders gefreut hat mich, dass daraus eine Wanderausstellung entstanden ist. Ich würde mich freuen, wenn meine Ausstellung auch nach meiner Zeit als Bufdi weitergeführt werden würde.

Was machst du als nächstes?

Anfang September beginne ich eine Ausbildung als Anlagenmechaniker, worauf ich sehr gespannt bin, da es eine ganz andere Tätigkeit ist als die Arbeit in der Stadtbibliothek. Trotzdem hat mir das Jahr viele neue Erfahrungen und Erlebnisse gebracht, auch wenn die Zeit sehr schnell vergangen ist.

Vielen Dank an Jakob und alle vorherigen FSJler/BFDler*innen! Eine Bibliothek ohne Freiwilligendienstler*innen können wir uns gar nicht mehr vorstellen.

Interessiert ihr euch für einen Freiwilligendienst in der Bibliothek? Dann lest unsere weiteren Beiträge im Blog und die Infos auf unserer Website.

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Marlene (c) Stadtbibliothek

Marlene

Als Verantwortliche für Online-Kommunikation und digitale Medien in der Erlanger Stadtbibliothek bin ich viel im Netz unterwegs. Den analogen Ausgleich finde ich beim Wandern, Reisen und in der Literatur. #Bettleserin #Couchsurferin #Wikipedianerin

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