Vom 13. März bis 8. April 2025 war in der Stadtbibliothek Erlangen eine Ausstellung der lokalen Gruppen von Amnesty International und Greenpeace zu sehen. Sie zeigte, wie eng Umweltzerstörung und Menschenrechte miteinander verknüpft sind.
Ein Blick auf die Klimakrise durch die Linse der Menschenrechte
Was haben steigende Temperaturen mit der Versammlungsfreiheit zu tun? Welche Auswirkungen haben extreme Wetterereignisse auf das Leben von Millionen Menschen? Die Ausstellung beantwortet diese Fragen anhand von zehn ausdrucksstarken Fotografien. Sie veranschaulichen die Folgen von extremer Hitze, Dürre, Waldbränden, Stürmen und Starkregen und machen die globale Dimension der Klimakrise deutlich.








Eine Kooperation für die Zukunft
„Wir setzen uns seit vielen Jahren für politische, aber auch wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte ein“, sagt Mitinitiator Martin Hoheisel von Amnesty. „Die Idee für eine gemeinsame Aktion kam auf, nachdem wir uns auf einer Fridays-for-Future-Demonstration getroffen hatten.“ Die Mitglieder der lokalen Gruppen von Amnesty und Greenpeace begannen, zusammen Konzept und Inhalte einer Plakatausstellung über Klimawandel und Menschenrechte auszuarbeiten. Fotorecherche, Layout und Druck übernahm die Zentrale von Greenpeace in Hamburg. „Uns ist es wichtig zu zeigen, dass die Auswirkungen des Klimawandels bereits heute die Existenzgrundlagen von Millionen Menschen bedrohen“, sagt Christine Mertelmeier von Greenpeace.

Impulsvorträge zur Eröffnung
Die Ausstellung wurde am 17. März 2025 eröffnet. Als Gäste sprachen Fawad Durrani und Prof. Heiner Bielefeldt, die mit ihren Impulsvorträgen wertvolle Denkanstöße gaben.


Die Ausstellung bietet eine Gelegenheit, sich intensiv mit den gesellschaftlichen und ethischen Herausforderungen der Klimakrise auseinanderzusetzen. Ein Besuch lohnt sich – für eine lebenswerte Zukunft!
Weiterführende Informationen zu dieser Ausstellung: Klimawandel und Menschenrechte
Redaktion
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