Der Pfadfinderstamm Asgard lädt anlässlich seines 60-jährigen Bestehens zur Ausstellung „Abenteuer Pfadfinden“ ein. Bis zum 10. März 2026 bietet die Schau vielfältige Einblicke in Geschichte, Werte und gelebten Alltag der Pfadfinderbewegung. Gastbeitrag von Robin Bujarski (Stamm Asgard Erlangen)
Dieser Ort steht für Geschichten, Erinnerungen und Wissen. Genau darum geht es auch hier: um die Geschichte von unserem Stamm Asgard, der im letzten Jahr 60 Jahre alt geworden ist, und um die Menschen, die ihn über all diese Jahre geprägt haben.
Ich bin sehr stolz auf diesen Stamm. Stolz darauf, dass Asgard das ist, was es heute ist, weil hier jede und jeder seinen Teil dazu beiträgt. Jede Generation, jede Gruppenstunde, jede Fahrt, jedes Engagement: all das formt unseren Stamm und macht ihn lebendig. Dieser Zusammenhalt und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, sind keine Selbstverständlichkeit.
Pfadfinden bedeutet Gemeinschaft, Verantwortung und den Mut, den eigenen Weg zu gehen. Die ausgestellten Bilder und Erinnerungsstücke zeigen, wie diese Werte über Generationen hinweg gelebt wurden – draußen auf Fahrt, im Alltag und im Miteinander.
Geschichten wie diese stehen nie für sich allein. Sie sind eingebettet in größere Zusammenhänge und erinnern daran, dass Freiheit, Zusammenhalt und selbstständiges Denken keine Selbstverständlichkeiten sind.
Führungen
- Samstag, 7.2.26, 11 Uhr
- Donnerstag, 26.2.26, 17 Uhr
Ausstellung









Die Ausstellung des Stammes Asgard widmet sich zentralen Fragen rund um die weltweite Pfadfinderbewegung und ihrer lokalen Ausprägung in Erlangen:
- Woher stammt der Name „Asgard“?
- Wie ist die Weltpfadfinderinnenbewegung entstanden?
- Welche Rolle spielen Natur- und Umweltschutz?
- Was bedeutet das Motto „Jeden Tag eine gute Tat“ heute?
- Wie engagieren sich Pfadfinderinnen gesellschaftlich und politisch?
- Was heißt es, Friedenspfadfinder*in zu sein?
- Und warum reisen Pfadfindergruppen regelmäßig in die Erlanger Partner- und Patenstädte?
Auch die Bedeutung des eigenen Pfadfinderheims sowie die Frage, ob es in Erlangen tatsächlich einen „Asgardweg“ gibt, werden aufgegriffen.
Vernissage
Die Eröffnung fand am Donnerstag, 15. Januar 2026, in der Stadtbibliothek Erlangen statt.




Lest auch den Beitrag „Wir wollten frei sein und diese Freiheit uns selbst verdanken“: Ein Bericht über die Ausstellung zum Warschauer Aufstand 1944 und seine Pfadfinderpost.
Redaktion
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